Audio-Restauration
Mit der Digitaltechnik stehen eine Fülle von Bearbeitungs- möglichkeiten zur Verfügung, mit denen alte oder auch technisch mißglückte Aufnahmen klanglich aufgebessert werden können.  Natürlich darf man hier keine Wunder erwarten: Aus einem 50 Jahre alten Tonbandmitschnitt kann man keine mit heutiger Aufnahmetechnik vergleichbare Stereo-Aufnahme zaubern und viele Störungen lassen sich nicht einfach komplett "wegfiltern", ohne daß auch das Originalmaterial hörbar beeinflußt wird. Dennoch lassen sich fast alle Störgeräusche auf ein erträgliches Maß reduzieren. 

Eine gute Audio-Restauration beginnt bereits mit einer sorgfältigen Überspielung des Tonträgers. Für Bänder steht dabei eine Revox B77 mit Viertelspur, für Schellackplatten ein modifiziertes L75-Laufwerk von Lenco in Kombination mit einer Abtastnadel von Expert Sytlus zur Verfügung.

Die so gewonnenen Analogsignale werden außerhalb des Rechnergehäuses digitalisiert und anschließend  mit Hilfe verschiedener Software weiterbearbeitet. 
Die meisten Störgeräusche können auf diesem Weg effektiv unterdrückt werden. Wichtig ist, daß alle digitalen Werkzeuge sehr behutsam eingesetzt werden, so daß das vorhandene Material nicht klanglich verändert, sondern lediglich von allen Störgeräuschen weitgenhend befreit wird. Leider klingen einige der mitlerweile auf CD neu aufgelegten und restaurierten Schellack-Aufnahmen recht artifiziell, was von  Klangverfärbungen durch zu starke und falsch eingesetzte Filter herrührt. 
Da ich seit Jahren selber alte Schellacks sammle, dürfen Sie sicher sein, daß Ihre "Schätzchen" bei mir in guten Händen sind!